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Maggiore See


Klare Wasser spiegeln, herrlich umgeben von Parks, üppige Gärten und Bergketten von denen aus man sieben Seen, die Poebene und die italienischen so wie die schweizerischen Alpen bestaunen kann wieder. So präsentieren sich der Lago Maggiore und der Lago di Mergozzo. Der Lago Maggiore bezaubert auf den ersten Blick mit den wunderschönen Inseln, die gemeinsam mit den historischen Schlössern von Cannero und dem Inselchen San Giovanni Battista (wo Arturo Toscanini zeitweilig lebte) einen prachtvollen Archipel bilden: die Isola Bella, Sitz des Schlosses der Borromäer (1670); die Isola Pescatori (Fischerinsel) mit ihren malerischen Gassen und Gäßchen; die Isola Madre, mit ihrem berühmten botanischen Garten, reich an seltenen Pflanzen und frei lebenden Tieren.

Isola Bella

Die untere Insel (Isola Inferiore) wurde “Bella” zu Ehren von Isabella d’ Adda genannt, der Frau Carls III. Borromäus, dem der Beginn der Arbeiten (1632) zur Umgestaltung der Insel und der Bau des monumentalen Barockschlosses zu verdanken ist. Fortgeführt wurden die Arbeiten von seinem Sohn Vitaliano VI. Borromäus. Das Gebäude beherbergt unschät -zbare Kunstwerke: Wandtep -piche, Möbel und Bilder, mit denen die unzähligen Räume und reich geschmückten Säle möbliert sind.

Isola Pescatori

Die obere Insel (L’Isola Superiore) genannt Pescatori (Fischerinsel) erhält ihren Namen von der Tätigkeit, die die Einwohner seit altersher ausüben. Sie zeigt noch heute ein eindrucksvolles Wirrwarr von malerischen, bezaubernden Gäßchen mit ihren typischen weißen Häusern, belebt durch bunte Läden.

Isola Madre

Die Isola Madre, früher auch Isola Renata genannt, ist die größte der drei Inseln. Auf ihr befindet sich ein üppiger Garten im englischen Stil, reich an botanischen Schätzen, unter ihnen viele exotische Arten, in deren Mitte sich ein Palazzo aus dem XVI. Jahrh. erhebt.

Orta See


“Orta, dasAquarell Gottes, erscheint wie ein Gemiìlde, das aufseide-ne, Grund gemalt ist, mit seinem Heiligen Berg im Rùcken, seiner edlen Rambla und seitlichen Paltìsten. Sein stiller Dorfplatz, mit den demù-tig hinter dem Laub der Rosskastanienbiiume halbversteckten Fassa-den, blickt auf die der schwebenden dantischen Fegfeuerszene gleichende Insel San Giulio, die zògernd zwischen Wasser und Him-mel erscheint”. So preist der Schriftsteller der Seen, Piero Chiara, das Schweigen Ortas und seines Sees, ein bescheidenes Schweigen, in wel-ches die Ortsbewohner ihre antiken Legenden eingewebt haben.

Mergozzo See


Einst mit dem Namen Mure -gocium gegründet, zeigt sich das Dorf mit den typischen eng beieinander stehenden Häusern aus dem Gestein des Ossola -gebietes, getrennt durch die steil ansteigenden Straßen, die nicht selten als Treppen enden. Malerische Gäßchen führen zur Mitte des Dorfplatzes, wo eine sehr alte Ulme wächst, zu deren Füßen schon im XVII. Jahrh. die Magistrate der Ortes saßen. In dieses altertümliche Ortsbild fügen sich religiöse Bauten ein, die noch aus der romanischen Zeit erhalten sind: die Kapelle der Hl. Marta, wahrscheinlich im IX. Jahrh. gegründet, wurde um das Jahr 1130 erneuert und im 18. Jahrh. zum Teil umgebaut; weiter die Kirchen dell’ Assunta und die der Hl. Maria im Ortsteil Bracchio. Interessant ist ein Besuch im Antiquarium, ein Gebäude mit Bogengängen aus dem XVII. Jahrh., wo Beispiele für die seit alters her ansässige Arbeit der Steinmetze aus den hier gewonnen Gesteinsarten, Marmor und Granit gesammelt sind, sowie eine archäologische Funde der verschiedenen Orte am Mergozzo See. Ursprünglich eine Bucht des Lago Maggiore, ist dieser kleine See heute einer der saubersten in Italien. Seit Jahren sind hier Motorboote jeglicher Art verboten und daher ist er für die Möglichkei- ten bekannt, die er den Anhängern der anderen Wassersportarten bietet. Ein Ausflug, der ganz sicher etwas künstlerisch Interessan- tes bietet, führt in das nahe Dorf des Montorfano, das sich wahrscheinlich der besterhaltensten romanischen Kirche der Gegend rühmen kann. Geweiht dem Hl. Johannes dem Täufer (Giovanni Battista), wurde sie aus dem Granit erbaut, der am nahen Monte Orfano (Waise) gewonnen wird; so genannt wegen seiner vereinzelten Lage in der Nähe des Lago di Mergozzo. Neben der Kirche haben Ausgrabungen Spuren einer Kultstätte aus dem V.-VI. Jahrh. zu Tage gebracht.

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